Die Winkelwiese der Spekulation entziehen - genau darum ein NEIN zum Baurechtsvertrag

Die Pro-Kampagne des Möchtegern-Baurechtnehmers ist gestartet - und wie. Allein in der aktuellen Juli-Ausgabe des Altstadtkuriers (Auflage 3350 Exemplare) wurde Inserateplatz für mehr als 2000 Franken gekauft. Inserate erschienen auch im P.S. und im Stadt Zürich-Bund des Tages-Anzeigers.

Gemein ist den Inseraten üble orwellsche Rhetorik. Da steht zum einen über der beworbenen Ja-Parole
«Die Trittliwiese bleibt den Quartierkindern erhalten.» Als ob die Ablehnung des Baurechtsvertrags dies in irgend einer Form in Frage stellen würde. Die Trittliwiese ist schliesslich nicht Teil der Winkelwiese-10-Parzelle.

Besonders dreist ist aber der Slogan im Tages-Anzeiger:
«Ein Stück Altstadt der Spekulation entziehen.» Machen wir doch: Wir stimmen NEIN zum Baurechtsvertrag und lassen den Stadtrat wissen, dass er die Winkelwiese 10 eben nicht an den Meistbietenden zur Errichtung eines überdimensionierten und unökologischen Privatbaus verschachern sondern Baurechtnehmer berücksichtigen soll, die eine quartierverträgliche Nutzung anstreben.