Frei erfundene Schreckszenarien der Pro-Kampagne
06/09/08 23:28
Die
Verdrehungen der bezahlten Pro-Winkelwiese-Lobbyisten
werden immer dreister. Auf ihrer Website behaupten sie,
das Komitee «Winkelwiese so nicht» missachte den
Volkswillen. Einerseits, weil es den Garten nicht für
62 Jahre weggeschlossen sehen will, andererseits, weil
sie ein Mehrfamilienhaus als sinnvollere Variante ins
Spiel bringen.
Selbstredend soll die Gartenanlage nicht zu einem Magneten wie die Blatterwiese am See werden, das will niemand. Aber eine Nutzung im Stil des Gartens der Villa Tobler und die Öffnung der Fussverbindung zum Bellevue würde das Quartier bereichern - und es würde dem Wunsch entsprechen, die eine klare Mehrheit des Quartiervereins geäussert hat. Man muss dabei nichts überstürzen. Aber ganz sicher soll die Wiese nicht einfach für 62 Jahre gänzlich vom Quartier abgeschnitten werden.
Vollends grotesk ist die Argumentation der Befürworter, ein Mehrfamilienhaus müsste deutlich grösser sein als das Villenprojekt. Sie behaupten gar, es müssten aus Renditegründen gleich zwei riesige Klötze hingestellt werden und der Garten in seiner jetzigen Form aufgegeben werden. Das Grundstück gehört der Stadt und sie soll es durchaus profitabel vermieten. Aber sie ist nicht auf eine scheinbare Renditemaximierung angewiesen, auch nicht auf einen externen Immobilieninvestor, wie es die Befürworter behaupten. Die von den Befürwortern skizzierten Bauten würden - genauso wie das zur Abstimmung gelangende Villenprojekt - klar den gesetzlichen Rahmenbedingungen widersprechen, muss doch das Gebäudeprofil der heutigen Villa Landolt von einem Neubau eingehalten werden. Ausserdem sind sowohl der Garten wie auch das Gartenhaus geschützt.
Es ist verleumderisch, den Projektgegnern zu unterstellen, sie würden nicht zonenkonforme und nicht zur Umgebung passende Bauten verlangen. Doch diese Vorwürfe fallen auf die Befürworter selbst zurück. Sie werden sich offenbar gewahr, dass ihr eigenes Projekt just an diesen Unzulänglichkeiten an der Urne keine Chance haben wird.
Selbstredend soll die Gartenanlage nicht zu einem Magneten wie die Blatterwiese am See werden, das will niemand. Aber eine Nutzung im Stil des Gartens der Villa Tobler und die Öffnung der Fussverbindung zum Bellevue würde das Quartier bereichern - und es würde dem Wunsch entsprechen, die eine klare Mehrheit des Quartiervereins geäussert hat. Man muss dabei nichts überstürzen. Aber ganz sicher soll die Wiese nicht einfach für 62 Jahre gänzlich vom Quartier abgeschnitten werden.
Vollends grotesk ist die Argumentation der Befürworter, ein Mehrfamilienhaus müsste deutlich grösser sein als das Villenprojekt. Sie behaupten gar, es müssten aus Renditegründen gleich zwei riesige Klötze hingestellt werden und der Garten in seiner jetzigen Form aufgegeben werden. Das Grundstück gehört der Stadt und sie soll es durchaus profitabel vermieten. Aber sie ist nicht auf eine scheinbare Renditemaximierung angewiesen, auch nicht auf einen externen Immobilieninvestor, wie es die Befürworter behaupten. Die von den Befürwortern skizzierten Bauten würden - genauso wie das zur Abstimmung gelangende Villenprojekt - klar den gesetzlichen Rahmenbedingungen widersprechen, muss doch das Gebäudeprofil der heutigen Villa Landolt von einem Neubau eingehalten werden. Ausserdem sind sowohl der Garten wie auch das Gartenhaus geschützt.
Es ist verleumderisch, den Projektgegnern zu unterstellen, sie würden nicht zonenkonforme und nicht zur Umgebung passende Bauten verlangen. Doch diese Vorwürfe fallen auf die Befürworter selbst zurück. Sie werden sich offenbar gewahr, dass ihr eigenes Projekt just an diesen Unzulänglichkeiten an der Urne keine Chance haben wird.
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Das Baurecht verbietet das Aufhängen von Transparenten nicht!
05/09/08 21:23
in
Mitglied aus Binders Pro-Komitee verzeigte mehrere
Personen aus der Altstadt, die an Privatliegenschaften
im Einverständnis mit den Vermietern Fahnen angebracht
hatten. Das Komitee «Winkelwiese so nicht» hat die
Rechtslage abgeklärt.
Fahnen, die an privaten Liegenschaften aufgehängt werden, nicht über öffentlichem Raum und nicht länger als 30 Tage hängen, sind nicht bewilligungspflichtig und die «Verursacher» machen sich nicht strafbar.
Der Artikel des kantonalen Planungs- und Baugesetzes, der für Reklame eine Bewilligungspflicht vorsieht, wurde für fixe Anlagen geschaffen, nicht für politische Transparente.
Maulkorb für ein ganzes Quartier?
Auch die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich versucht, den Winkelwiese-Gegnern einen Maulkorb zu verpassen. Sie setzte ihren Mietern eine enge Frist, um Winkwlwiese-Fahnen von ihren Fenstern zu entfernen. Dies obwohl sie bisher noch nie gegen Pace- oder Tibet-Fahnen und dergleichen eingeschritten ist. Es ist beschämend, dass die Verwaltung einspannt wird, um Kritiker mundtot zu machen.
Fahnen, die an privaten Liegenschaften aufgehängt werden, nicht über öffentlichem Raum und nicht länger als 30 Tage hängen, sind nicht bewilligungspflichtig und die «Verursacher» machen sich nicht strafbar.
Der Artikel des kantonalen Planungs- und Baugesetzes, der für Reklame eine Bewilligungspflicht vorsieht, wurde für fixe Anlagen geschaffen, nicht für politische Transparente.
Maulkorb für ein ganzes Quartier?
Auch die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich versucht, den Winkelwiese-Gegnern einen Maulkorb zu verpassen. Sie setzte ihren Mietern eine enge Frist, um Winkwlwiese-Fahnen von ihren Fenstern zu entfernen. Dies obwohl sie bisher noch nie gegen Pace- oder Tibet-Fahnen und dergleichen eingeschritten ist. Es ist beschämend, dass die Verwaltung einspannt wird, um Kritiker mundtot zu machen.
Die Haltlosigkeit des Neidvorwurfs
06/08/08 23:22
SP-Gemeinderätin
Jacqueline Badran nimmt pointiert Stellung zur
Winkelwiesevorlage. Als Teil zwei ihrer
«Neofeudalismus»-Serie zeigt sie auf, wie haltlos der
Vorwurf, die Projektgegner würden nur aus Neid
opponieren, tatsächlich ist. Vielmehr geht es darum,
wie der Zuspruch durch die Stadt überhaupt zustande
kam, wieso der Bau in der Altstadt völlig fehl am Platz
ist - und wie er dennoch durchgesetzt werden soll. Dazu
als Beispiel dieser Auszug:
Die Tatsache, dass Herr Binder sich einen professionellen Privat-Lobbyisten anstellt, um PolitikerInnen und Privatpersonen zu bearbeiten und grosse Inserate in eigener Sache schaltet, ist völlig neuartig. Lobbyiert wurde bisher für den Finanzplatz, für die Pharma oder für die Gewerkschaften, aber niemals für eine Privatperson.
Die Winkelwiese der Spekulation entziehen - genau darum ein NEIN zum Baurechtsvertrag
10/07/08 18:22
Die
Pro-Kampagne des Möchtegern-Baurechtnehmers ist
gestartet - und wie. Allein in der aktuellen
Juli-Ausgabe des Altstadtkuriers (Auflage 3350
Exemplare) wurde Inserateplatz für mehr als 2000
Franken gekauft. Inserate erschienen auch im P.S. und
im Stadt Zürich-Bund des Tages-Anzeigers.
Gemein ist den Inseraten üble orwellsche Rhetorik. Da steht zum einen über der beworbenen Ja-Parole «Die Trittliwiese bleibt den Quartierkindern erhalten.» Als ob die Ablehnung des Baurechtsvertrags dies in irgend einer Form in Frage stellen würde. Die Trittliwiese ist schliesslich nicht Teil der Winkelwiese-10-Parzelle.
Besonders dreist ist aber der Slogan im Tages-Anzeiger: «Ein Stück Altstadt der Spekulation entziehen.» Machen wir doch: Wir stimmen NEIN zum Baurechtsvertrag und lassen den Stadtrat wissen, dass er die Winkelwiese 10 eben nicht an den Meistbietenden zur Errichtung eines überdimensionierten und unökologischen Privatbaus verschachern sondern Baurechtnehmer berücksichtigen soll, die eine quartierverträgliche Nutzung anstreben.
Gemein ist den Inseraten üble orwellsche Rhetorik. Da steht zum einen über der beworbenen Ja-Parole «Die Trittliwiese bleibt den Quartierkindern erhalten.» Als ob die Ablehnung des Baurechtsvertrags dies in irgend einer Form in Frage stellen würde. Die Trittliwiese ist schliesslich nicht Teil der Winkelwiese-10-Parzelle.
Besonders dreist ist aber der Slogan im Tages-Anzeiger: «Ein Stück Altstadt der Spekulation entziehen.» Machen wir doch: Wir stimmen NEIN zum Baurechtsvertrag und lassen den Stadtrat wissen, dass er die Winkelwiese 10 eben nicht an den Meistbietenden zur Errichtung eines überdimensionierten und unökologischen Privatbaus verschachern sondern Baurechtnehmer berücksichtigen soll, die eine quartierverträgliche Nutzung anstreben.
Eine kurze Geschichte der Winkelwiese 10
29/06/08 14:47
Abstimmung definitiv am 28. September - Text für amtliche Abstimmungszeitung erstellt
25/06/08 15:59
Die Abstimmung über die Abgabe der Winkelwiese 10 im
Baurecht ist definitiv auf den 28. September *
angesetzt. Unsere Stellungnahme zuhanden der
Abstimmungszeitung wurde heute bei der Stadtkanzlei
deponiert.
Stellungnahme S.15
* An diesem Datum können die StadtzürcherInnen über eine weitere Vorlage abstimmen, welche den Kreis 1 in besonderem Masse betrifft: Die Genehmigung des Betriebsbeitrags ans Cabaret Voltaire.
Stellungnahme S.15
* An diesem Datum können die StadtzürcherInnen über eine weitere Vorlage abstimmen, welche den Kreis 1 in besonderem Masse betrifft: Die Genehmigung des Betriebsbeitrags ans Cabaret Voltaire.
Inseratekampagne angelaufen
17/06/08 20:38
Stadtratswahlen Zürich: Ruth Genner als einzige Kandidatin gegen Winkelwieseprojekt
25/05/08 18:46
Smartvote hat
die vier KandidatInnen für den frei werdenden Sitz
im Zürcher Stadtrat zu aktuellen politischen Themen
befragt. Dazu gehörte auch, ob sie das Referendum
gegen den Winkelwiese-Baurechtsvertrag unterstützen.
Ruth Genner (Grüne) hat als einzige mit "eher ja" geantwortet. Markus Alder (SD) sagte "eher nein". Klar nein zum Referendum sagten Michael Burkhard (Jungfreisinnige) und Mauro Tuena (SVP).
Ruth Genner (Grüne) hat als einzige mit "eher ja" geantwortet. Markus Alder (SD) sagte "eher nein". Klar nein zum Referendum sagten Michael Burkhard (Jungfreisinnige) und Mauro Tuena (SVP).
Bildersammlung zur Winkelwiese auf gebrueder-duerst.ch
28/04/08 01:31
Die
Website gebrueder-duerst.ch
bietet
einen vielfältigen Einblick ins historische
Zürich. Gang dur Züri nennt
sich das Portal mit Informationen zu alten Bräuchen
und historisch interessanten Bauten und anderem
mehr. Besonders anregend sind die zahlreichen
Abbildungen.
Seit neuestem ist eine umfangreiche Fotoserie zur Winkelwiese aufgeschaltet (Im Strassenverzeichnis links «Winkelwiese» auswählen. Sehr zu empfehlen!
Seit neuestem ist eine umfangreiche Fotoserie zur Winkelwiese aufgeschaltet (Im Strassenverzeichnis links «Winkelwiese» auswählen. Sehr zu empfehlen!
Nachtrag: Insgesamt 4042 Unterschriften eingereicht!
04/04/08 21:33
Gestern
haben wir 3712 Unterschriften bei der Stadtkanzlei
eingereicht, heute kamen erneut 330 per Briefpost an -
gerade noch rechtzeitig, um sie am allerletzten Tag der
30-tägigen Referendumsfrist nachreichen zu können.
Insgesamt sind es nun stolze
4042 Unterschriften,
die der Stadtkanzlei übergeben wurden!
Über 3700 Unterschriften gegen Winkelwiese-Projekt
03/04/08 13:30
Ende
Februar beschloss der Gemeinderat äusserst knapp, eine
der schönsten und letzten Grünoasen der Altstadt an
eine Privatperson im Baurecht abzutreten. Geplant ist
eine riesige Villa, die nicht in die gewachsene
Struktur der Altstadt passt und die ursprünglichen
Vorgaben der Baurechtsausschreibung deutlich
missachtet. Anstatt der dort definierten maximalen 880
m2
Bruttogeschossfläche
umfasst das Projekt ca. 1400 m2
Brittogeschossfläche
über 5 Stockwerke.
Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt haben dagegen das Referendum ergriffen. Innert kürzester Frist sind über 3700 Unterschriften aus der ganzen Stadt zusammengekommen.
Die breite Unterstützung des Referendums beweist, dass das Volk mitbestimmen möchte, wenn es um die Zukunft eines städtebaulich so zentralen Grundstücks geht. Die Welle der Ablehnung gegen das vom Gemeinderat beschlossene Geschäft zeigt, dass es das falsche Projekt für diesen einzigartigen Ort im Herzen der Zürcher Altstadt ist.
Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt haben dagegen das Referendum ergriffen. Innert kürzester Frist sind über 3700 Unterschriften aus der ganzen Stadt zusammengekommen.
Die breite Unterstützung des Referendums beweist, dass das Volk mitbestimmen möchte, wenn es um die Zukunft eines städtebaulich so zentralen Grundstücks geht. Die Welle der Ablehnung gegen das vom Gemeinderat beschlossene Geschäft zeigt, dass es das falsche Projekt für diesen einzigartigen Ort im Herzen der Zürcher Altstadt ist.
Machen Sie sich selbst ein Bild vor Ort!
02/04/08 08:30