Frei erfundene Schreckszenarien der Pro-Kampagne

Die Verdrehungen der bezahlten Pro-Winkelwiese-Lobbyisten werden immer dreister. Auf ihrer Website behaupten sie, das Komitee «Winkelwiese so nicht» missachte den Volkswillen. Einerseits, weil es den Garten nicht für 62 Jahre weggeschlossen sehen will, andererseits, weil sie ein Mehrfamilienhaus als sinnvollere Variante ins Spiel bringen.

Selbstredend soll die Gartenanlage nicht zu einem Magneten wie die Blatterwiese am See werden, das will niemand. Aber eine Nutzung im Stil des Gartens der Villa Tobler und die Öffnung der Fussverbindung zum Bellevue würde das Quartier bereichern - und es würde dem Wunsch entsprechen, die eine klare Mehrheit des Quartiervereins geäussert hat. Man muss dabei nichts überstürzen. Aber ganz sicher soll die Wiese nicht einfach für 62 Jahre gänzlich vom Quartier abgeschnitten werden.

Vollends grotesk ist die Argumentation der Befürworter, ein Mehrfamilienhaus müsste deutlich grösser sein als das Villenprojekt. Sie behaupten gar, es müssten aus Renditegründen gleich zwei riesige Klötze hingestellt werden und der Garten in seiner jetzigen Form aufgegeben werden. Das Grundstück gehört der Stadt und sie soll es durchaus profitabel vermieten. Aber sie ist nicht auf eine scheinbare Renditemaximierung angewiesen, auch nicht auf einen externen Immobilieninvestor, wie es die Befürworter behaupten. Die von den Befürwortern skizzierten Bauten würden - genauso wie das zur Abstimmung gelangende Villenprojekt - klar den gesetzlichen Rahmenbedingungen widersprechen, muss doch das Gebäudeprofil der heutigen Villa Landolt von einem Neubau eingehalten werden. Ausserdem sind sowohl der Garten wie auch das Gartenhaus geschützt.

Es ist verleumderisch, den Projektgegnern zu unterstellen, sie würden nicht zonenkonforme und nicht zur Umgebung passende Bauten verlangen. Doch diese Vorwürfe fallen auf die Befürworter selbst zurück. Sie werden sich offenbar gewahr, dass ihr eigenes Projekt just an diesen Unzulänglichkeiten an der Urne keine Chance haben wird.
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Das Baurecht verbietet das Aufhängen von Transparenten nicht!

in Mitglied aus Binders Pro-Komitee verzeigte mehrere Personen aus der Altstadt, die an Privatliegenschaften im Einverständnis mit den Vermietern Fahnen angebracht hatten. Das Komitee «Winkelwiese so nicht» hat die Rechtslage abgeklärt.

Fahnen, die an privaten Liegenschaften aufgehängt werden, nicht über öffentlichem Raum und nicht länger als 30 Tage hängen, sind nicht bewilligungspflichtig und die «Verursacher» machen sich nicht strafbar.

Der Artikel des kantonalen Planungs- und Baugesetzes, der für Reklame eine Bewilligungspflicht vorsieht, wurde für fixe Anlagen geschaffen, nicht für politische Transparente.

Maulkorb für ein ganzes Quartier?
Auch die Liegenschaftenverwaltung der Stadt Zürich versucht, den Winkelwiese-Gegnern einen Maulkorb zu verpassen. Sie setzte ihren Mietern eine enge Frist, um Winkwlwiese-Fahnen von ihren Fenstern zu entfernen. Dies obwohl sie bisher noch nie gegen Pace- oder Tibet-Fahnen und dergleichen eingeschritten ist. Es ist beschämend, dass die Verwaltung einspannt wird, um Kritiker mundtot zu machen.
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Die Haltlosigkeit des Neidvorwurfs

SP-Gemeinderätin Jacqueline Badran nimmt pointiert Stellung zur Winkelwiesevorlage. Als Teil zwei ihrer «Neofeudalismus»-Serie zeigt sie auf, wie haltlos der Vorwurf, die Projektgegner würden nur aus Neid opponieren, tatsächlich ist. Vielmehr geht es darum, wie der Zuspruch durch die Stadt überhaupt zustande kam, wieso der Bau in der Altstadt völlig fehl am Platz ist - und wie er dennoch durchgesetzt werden soll. Dazu als Beispiel dieser Auszug:

Die Tatsache, dass Herr Binder sich einen professionellen Privat-Lobbyisten anstellt, um PolitikerInnen und Privatpersonen zu bearbeiten und grosse Inserate in eigener Sache schaltet, ist völlig neuartig. Lobbyiert wurde bisher für den Finanzplatz, für die Pharma oder für die Gewerkschaften, aber niemals für eine Privatperson.

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Die Winkelwiese der Spekulation entziehen - genau darum ein NEIN zum Baurechtsvertrag

Die Pro-Kampagne des Möchtegern-Baurechtnehmers ist gestartet - und wie. Allein in der aktuellen Juli-Ausgabe des Altstadtkuriers (Auflage 3350 Exemplare) wurde Inserateplatz für mehr als 2000 Franken gekauft. Inserate erschienen auch im P.S. und im Stadt Zürich-Bund des Tages-Anzeigers.

Gemein ist den Inseraten üble orwellsche Rhetorik. Da steht zum einen über der beworbenen Ja-Parole
«Die Trittliwiese bleibt den Quartierkindern erhalten.» Als ob die Ablehnung des Baurechtsvertrags dies in irgend einer Form in Frage stellen würde. Die Trittliwiese ist schliesslich nicht Teil der Winkelwiese-10-Parzelle.

Besonders dreist ist aber der Slogan im Tages-Anzeiger:
«Ein Stück Altstadt der Spekulation entziehen.» Machen wir doch: Wir stimmen NEIN zum Baurechtsvertrag und lassen den Stadtrat wissen, dass er die Winkelwiese 10 eben nicht an den Meistbietenden zur Errichtung eines überdimensionierten und unökologischen Privatbaus verschachern sondern Baurechtnehmer berücksichtigen soll, die eine quartierverträgliche Nutzung anstreben.
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Eine kurze Geschichte der Winkelwiese 10

Neu ist hier eine kurze Geschichte der Villa an der Winkelwiese 10 aufgeführt.
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Abstimmung definitiv am 28. September - Text für amtliche Abstimmungszeitung erstellt

Die Abstimmung über die Abgabe der Winkelwiese 10 im Baurecht ist definitiv auf den 28. September * angesetzt. Unsere Stellungnahme zuhanden der Abstimmungszeitung wurde heute bei der Stadtkanzlei deponiert.
Stellungnahme S.15

* An diesem Datum können die StadtzürcherInnen über eine weitere Vorlage abstimmen, welche den Kreis 1 in besonderem Masse betrifft: Die Genehmigung des Betriebsbeitrags ans Cabaret Voltaire.
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Inseratekampagne angelaufen

Die Mittel des Komitees «Winkelwiese so nicht» sind bescheiden. Doch dank erster Spendeneingänge können immerhin ein paar Kleininserate geschaltet werden.

Spenden sind hochwillkommen! IBAN-Konto Credit Suisse CH81 0483 5081 2962 4100 6.

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Stadtratswahlen Zürich: Ruth Genner als einzige Kandidatin gegen Winkelwieseprojekt

Smartvote hat die vier KandidatInnen für den frei werdenden Sitz im Zürcher Stadtrat zu aktuellen politischen Themen befragt. Dazu gehörte auch, ob sie das Referendum gegen den Winkelwiese-Baurechtsvertrag unterstützen.

Ruth Genner (Grüne) hat als einzige mit "eher ja" geantwortet. Markus Alder (SD) sagte "eher nein". Klar nein zum Referendum sagten Michael Burkhard (Jungfreisinnige) und Mauro Tuena (SVP).
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Bildersammlung zur Winkelwiese auf gebrueder-duerst.ch

Die Website gebrueder-duerst.ch bietet einen vielfältigen Einblick ins historische Zürich. Gang dur Züri nennt sich das Portal mit Informationen zu alten Bräuchen und historisch interessanten Bauten und anderem mehr. Besonders anregend sind die zahlreichen Abbildungen.

Seit neuestem ist eine umfangreiche Fotoserie zur Winkelwiese
aufgeschaltet (Im Strassenverzeichnis links «Winkelwiese» auswählen. Sehr zu empfehlen!
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Nachtrag: Insgesamt 4042 Unterschriften eingereicht!

Gestern haben wir 3712 Unterschriften bei der Stadtkanzlei eingereicht, heute kamen erneut 330 per Briefpost an - gerade noch rechtzeitig, um sie am allerletzten Tag der 30-tägigen Referendumsfrist nachreichen zu können. Insgesamt sind es nun stolze 4042 Unterschriften, die der Stadtkanzlei übergeben wurden!
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Über 3700 Unterschriften gegen Winkelwiese-Projekt

Ende Februar beschloss der Gemeinderat äusserst knapp, eine der schönsten und letzten Grünoasen der Altstadt an eine Privatperson im Baurecht abzutreten. Geplant ist eine riesige Villa, die nicht in die gewachsene Struktur der Altstadt passt und die ursprünglichen Vorgaben der Baurechtsausschreibung deutlich missachtet. Anstatt der dort definierten maximalen 880 m2 Bruttogeschossfläche umfasst das Projekt ca. 1400 m2 Brittogeschossfläche über 5 Stockwerke.

Bewohnerinnen und Bewohner der Altstadt haben dagegen das Referendum ergriffen. Innert kürzester Frist sind über 3700 Unterschriften aus der ganzen Stadt zusammengekommen.

Die breite Unterstützung des Referendums beweist, dass das Volk mitbestimmen möchte, wenn es um die Zukunft eines städtebaulich so zentralen Grundstücks geht. Die Welle der Ablehnung gegen das vom Gemeinderat beschlossene Geschäft zeigt, dass es das falsche Projekt für diesen einzigartigen Ort im Herzen der Zürcher Altstadt ist.
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Machen Sie sich selbst ein Bild vor Ort!

Am Samstag, 5. April, ist der Garten an der Winkelwiese von 12 bis 16 Uhr zur Besichtigung geöffnet.
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